Der erste Beitrag

Katze am Fensterbrett als poetisches Sinnbild

… eines neuen Blogs ist immer wie die erste Palatschinke. Sie muss sein, aber sie wird garantiert zu dünn – aufgrund übertriebener Vorsicht Schrägstrich Sparsamkeit – oder zu dick – aufgrund noch fehlender Konzentration Schrägstrich Lust. Undoder sie verbrennt sowieso ein wenig oder komplett, weil man grad tausend (oder auch nur zwei) Dinge nebenbei macht – und noch gar nicht so wirklich drin ist, im Palatschinkenmachen.

Genau so ist es für mich auch immer mit dem ersten Beitrag eines neu erschaffenen Blogs.

Natürlich ist die Freude riesig über das Geschenk, das ich mir selbst mit dieser Website gemacht habe. Und natürlich brennt es mir – nach all den obligaten Basiseinrichtungen und Menü und Einstellungen und Domainübertragung und bluhblahblih – unter den kurzen Fingernägeln, hier den ersten Beitrag, die erste Story, das erste rührend berührend aufrührerische Machwerk zu fabrizieren.

Aber wisst ihr was?

Nice try.

Denn ja, dies ist der erste Beitrag für mein Schattentheater.

Und yep. Er ist wie prognostiziert viel zu dünn, um anzudocken – und dabei gleichzeitig zu dick, um unsichtbar zu bleiben. Und außerdem ist er mir tatsächlich verbrannt, der Hund. Nein, nicht komplett. Aber ein wenig, ja.

Ich gebe ihm darum nicht mal eine eigene Kategorie. Ich belasse ihn unter dem Allgemeinen. Alles und nichts und gemein noch dazu.

Schwachsinn, einfach. Aber obligat. Einer muss der Erste sein.

Und den Ersten, den fressen die Katzen.

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